Motorradversicherung – Motorrad versichern in Österreich | Vergleich

Motorradversicherung - das sollten Sie wissen! Alle Informationen zur Motorradversicherung in Österreich finden Sie hier!

Auch bei Motorrädern gibt es – wie auch bei Kraftfahrzeugen – Versicherungen, die man zum Schutz vor Schäden abschließen kann und muss. Es gibt im Zuge der Motorradversicherung eine gesetzlich vorgeschriebene Haftpflichtversicherung, ohne dessen Anmeldung man nicht fahren darf. Weiters gibt es auch die Möglichkeit, dass man zusätzlich zur Haftpflichtversicherung auch eine Teilkasko- bzw. eine Kaskoversicherung zum zusätzlichen Schutz abschließt.

Was für Eigenschaften hat diese?

Die Prämienhöhe hängt nicht nur – wie man etwa glauben könnte – von der Versicherungssumme und dem ausgewählten Selbstbehalt im Falle eines Schadens ab, sondern auch von anderen Faktoren, wie etwa der Leistung, der Herstellermarke, der Art des Motorrads und der Anzahl der Fahrer.

Versicherungssumme: Diese stellt den Betrag dar, den die Versicherung im Falle eines Schadens maximal bereitstellt. In Österreich ist die Minimumhöhe dieser Versicherungssumme gesetzlich auf 7 Millionen gesetzt. Die Schadensummen werden nicht oft, können aber bei einem Unfall eintreten. Je nachdem, wie sicher man sich fühlen will – in finanzieller Hinsicht – kann man mit der Versicherung auch eine höhere Versicherungssumme aushandeln, was sich wiederum in der Höhe der zu bezahlenden Prämie wiederspiegelt. Gerade bei Unfällen mit Personenschäden kann es zu hohen Kosten kommen, seien sie auf einmal oder in Form von einer fortlaufenden Geldleistung an die betroffene Person.

Selbstbehalt: Auch beim Selbstbehalt gibt es unterschiedliche Angebote. Man kann sich grundsätzlich in einem gewissen Maße die Höhe des Selbstbehaltes, also das, was man im Falle eines Schadens selbst bezahlen muss, aussuchen. Je nach Höhe des Selbstbehaltes ändert sich auch die Prämie. Je höher der Selbstbehalt vereinbart ist, desto geringer wird die Versicherungsprämie. Der Selbstbehalt liegt in der Regel zwischen 150 und 550 Euro.

Was ist bei einer Motorradversicherung alles gedeckt?

Im Folgenden wird erklärt, wodurch sich die unterschiedlichen Versicherungsvarianten unterscheiden.

Haftpflicht

Um die reine Haftpflichtversicherung kommt man als Motorradfahrer nicht herum. Diese hat natürlich seine Vorteile: Man kann schnell einmal einen Unfall haben und es entstehen nicht nur Schäden an der eigenen Person und am eigenen Fahrzeug, sondern auch mitunter am anderen in den Unfall verwickelten Fahrzeug oder an der Person. Es kann sein, dass man in so einem Falle zur Zahlung von einer großen Menge an Geld verpflichtet ist. Hier schafft die Haftpflichtversicherung Abhilfe. Sie übernimmt alle Schäden, die am Fahrzeug oder an der Person der anderen Seite entstehen.

Was sie jedoch nicht übernimmt sind Schäden am eigenen Fahrzeug oder an der eigenen Person. Will man diese auch versichert wissen, so empfiehlt sich der Abschluss einer Teilkasko- oder Kaskoversicherung. Oftmals reicht jedoch die Haftpflicht aus, zumal dann, wenn es sich beim zu versicherten Motorrad um ein älteres Modell mit einem bereits geringerem Wert handelt.

Teilkasko

Diese unterscheidet sich ein wenig von der Teilkasko, die man vielleicht aus dem Bereich der Kraftfahrzeuge kennt. Es gibt keine Pflicht eine Teilkaskoversicherung neben der Haftpflicht abzuschließen, bietet sich aber an, wenn man ein noch nicht so altes Motorrad besitzt und dieses ausreichend schützen will. Diese Versicherung schützt nämlich gegen Schäden, die am eigenen Fahrzeug bzw. Motorrad entstehen. Parkschäden und Schäden durch Vandalismus sind von dieser Versicherung jedoch nicht gedeckt, dafür muss man eine Vollkaskoversicherung abschließen.

(Voll-)Kasko

Kauft man sich ein fabrikneues Motorrad, so bietet sich der Abschluss einer Teilkasko- oder Vollkaskoversicherung durchaus an. Will man, dass man im Falle eines Unfalls, an dem man selbst die Schuld trägt, auch das eigene Fahrzeug und die eigene Person versichert ist, so sollte man sich auf alle Fälle um eine Kaskoversicherung umsehen. Hier wird der beste Schutz vor Schäden geboten. Sogar Schäden, die im Zuge von Parken und Vandalismus entstehen.

Dies kann sehr hilfreich sein, denn es passiert immer öfters, dass Autofahrer etwa ein Motorrad beim Einparken umwerfen und dann Fahrerflucht begehen. Dabei kann viel am Motorrad kaputt gehen, was wiederum Geld kostet. Hat man keine Vollkaskoversicherung abgeschlossen, muss man die Kosten aus eigener Tasche bezahlen. Mit einem Schutz bekommt man aber die Kosten – unter Bezahlung des vereinbarten Selbstbehaltes – seitens der Versicherung ersetzt und kann den Schaden beheben lassen.

Zusammenfassung

Zusammenfassend kann man sagen, dass man sich vor einem Abschluss einer Versicherung einige Dinge überlegen muss. Man sollte sich darüber bewusst sein, welchen Schutz zu welcher Versicherungssumme man benötigt. Des Weiteren sollte man sich überlegen, wie hoch man den Selbstbehalt im Falle eines Schadens festlegen will. Hat man sich entschieden, so sollte man viele Angebote von den verschiedenen Versicherungsunternehmen einholen und diese vergleichen. Der Vergleich ist einerseits sehr langwierig und anstrengend, kann sich aber in Bezug auf die Leistungen, die die Versicherungsunternehmen, die andere Konditionen und die zu bezahlenden Prämie echt auszahlen.

Hat man den Anbieter gefunden, der ein Produkt anbietet, welches zu den individuellen Wünschen passt, so sollte man mit dem Versicherungsmitarbeiter versuchen zu verhandeln. Weist man ein gutes Verhandlungsgeschick auf, so kann man mitunter noch zusätzlich einiges an Geld sparen. Beachtet man diese Tipps, kann man oftmals Hunderte Euros an jährlicher Prämie sparen, die man wiederum in das Motorrad stecken oder anderswo verwenden kann.

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