Kredit oder Darlehen umschulden – Umschuldung in Österreich

Sie interessieren sich für eine Kredit- oder Darlehensumschuldung? Hier finden Sie alle Informationen zur Umschuldung für Finanzierungen in Österreich!

Jede Form von Kredit hat eine Laufzeit. Die kann beispielsweise 10 oder 15 Jahre betragen und auch danach können noch Restschulden übrig sein. Diese können dann wieder neu finanziert und in Raten zurückgezahlt werden. Nach der Kreditlaufzeit sind Sie in Ihrer Entscheidung aber frei und können den Kredit neugestalten.

Das heißt: Sie können die Art des Darlehens verändern (z.B. Umwandlung in ein Annuitätendarlehen), die Zahlungsmodalitäten verändern (z.B. höhere oder niedrigere Rate wählen) und damit verbunden gibt es meist zwei Optionen:

  • das Kreditinstitut zu wechseln oder
  • der Verbleib bei einem Kreditinstitut

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Kredit oder Darlehen umschulden

Eine Umschuldung ist mit Veränderungen verbunden, die beide Seite betrifft: Die Bank und die Kreditnehmer. Je nach Zinsniveau und Rahmenbedingungen müssen beide Seite einen Kompromiss finden und sich auf eine Umschuldung einigen. Das kann mitunter längere Verhandlungen mit einem Kreditinstitut bedeuten. Am Ende sollten Sie als Kunde aber von einer Umschuldung profitieren.

Deshalb ist eine Umschuldung oft sinnvoll

Wenn eine andere Bank einen günstigeren Zinssatz anbietet, können die Schulden dahin verlagert werden. Das kann dann nötig sein, wenn die monatliche Belastung inzwischen einfach zu groß geworden ist. Vielleicht deshalb, weil Sie schlechte Konditionen bei Vertragsabschluss erhalten haben und einen viel zu hohen Zinssatz wählen. Damit steigt die Rate und die monatliche Belastung ist hoch.

Natürlich bietet es sich auch erst einmal an, mit der eigenen Bank zu verhandeln. Vielleicht ist eine Umschuldung auch im eigenen Haus möglich, wenn Sie Ihre Lage dort schildern.

Andernfalls müsste ein Umzug der Schulden erfolgen. Und das wiederum bringt Sie als Kreditnehmer in eine nicht gerade sehr vorteilhafte Lage, weil Sie natürlich auf einen Kreditgeber angewiesen sind. Eine neue, fremde Bank wird Sie als Kunde vielleicht nicht gerade umwerben – schließlich sind Sie ja bereits verschuldet und streben einen Wechsel an.

Die Vorteile der Umschuldung

Wenn Sie sich entschieden haben, die Umschuldung vorzunehmen, genießen Sie einige Vorteile. Ist der Zinssatz gerade auf einem sehr niedrigen Niveau, so können Sie sich diesen sichern. Das geht oft für wenigstens 10 oder 15 Jahren. Und gerade in Niedrigzinszeiten lohnt sich die Umschuldung, denn mit einem neuen, sehr niedrigen Zinssatz sparen Sie einiges.

Sie zahlen weniger Zinsen und können also deutlich mehr Anteil der eigentlichen Schuld tilgen. Das heißt, dass bei einer gleichbleibenden monatlichen Rate, die Schuld viel früher vollständig getilgt wäre. Mit einem Fixzins sind Sie dann außerdem erst einmal sorgenfrei, denn an diesem wird sich nichts mehr ändern. Sie können also die nächsten Jahre mit Gewissheit kalkulieren.

Die Nachteile der Umschuldung

Mitten in der Kreditlaufzeit ist es keinesfalls nötig, dass eine Bank einer Umschuldung einfach so zustimmt. Die selbst profitiert davon nämlich nicht. Willigt sie ein, so ist das ein kulantes Entgegenkommen. Außerdem kann das Kreditinstitut durchaus verlangen, dass die Umschuldung an andere Bedingungen gekoppelt ist und den Vertrag neugestalten. Das könnte bedeuten, dass Sie vielleicht dann bei Sondertilgungen eingeschränkter sind oder andere Modalitäten akzeptieren müssen.

Solange Sie als Kunde während der regulären Kreditlaufzeit etwas von Ihrer Bank möchten, müssen Sie auf deren Kulanz hoffen. Nach der Zinsbindungsfrist gilt natürlich für beide Seiten: Freie Hand!

Darauf müssen Sie bei der Umschuldung besonders achten

Machen Sie nicht noch einmal dieselben Fehler und übernehmen Sie sich nicht. Ein niedriger Zinssatz sollte nicht über die monatliche Rate hinwegtäuschen. Die darf nicht so hoch sein, dass beispielsweise ein Jobverlust bei einem Ihnen oder Ihrem Ehegatten oder Ihrer Ehegattin zu einem echten Problem wird. Kalkulieren Sie realistisch.

Sie sollten außerdem das Geld nicht im Ausland finanzieren. Bleiben Sie bei einer Bank in Österreich und finanzieren Sie dort, wo Sie auch Wohneigentum haben. Selbst dann, wenn es sich um die Finanzierung einer Auslandsimmobilie handelt, empfiehlt es sich weiterhin der Bank in Österreich zu vertrauen.

Niedrige Zinsen

Achten Sie bei der Umschuldung außerdem darauf, dass Sie sich niedrige Zinsen nun möglichst lange sichern. Eine Zinsbindung von nur 5 Jahren bringt Sie in 5 Jahren wieder zum selben Problem. Denn die Zinsen könnten bis dahin stark angestiegen sein und dann bleibt Ihnen nichts, als diese zu akzeptieren. Das wird unter Umständen sehr teuer. Entscheiden Sie also keinesfalls voreilig und überlegen Sie in Ruhe, für welchen Vertrag Sie sich entscheiden. Eine Umschuldung und die damit verbundenen Konsequenzen bindet Sie nämlich wieder für einige Jahre an Ihre Entscheidung.

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