Der Bitcoin (BTC) – Segen oder doch reine Spekulation?

Vor 13 Jahren gab es kaum jemanden, der ihn kannte, doch mittlerweile ist er schon fast ein fester Bestandteil eines jeden Investors – die Rede ist vom Bitcoin.


Im Jahr 2008 begann das Projekt. In den ersten Monaten und Jahren war der Kurs des Bitcoin logischerweise beinahe an der null Dollar Marke, doch zwischen den Jahren 2012 bis 2017 befand sich der Bitcoin erstmals in einer extremen Aufwärtsbewegung. Zum Ende des Jahres 2017 hatte ein Bitcoin einen Wert von 14.000 Dollar, zwischenzeitlich brach der Kurs sogar über 20.000 Dollar aus. In den folgenden Jahren war die größte Kryptowährung immer wieder hoher Volatilität, also sehr hohe Schwankungen in kurzer Zeit, ausgesetzt.

Der Beginn der Boom-Phase

Nachdem der Crash durch die Coronakrise überstanden war und sich die Märkte wieder zu erholen begannen, begann ein wahrlicher Bullenrun für den Bitcoin – immer mehr große Unternehmen oder berühmte Persönlichkeiten sprachen sich positiv für Kryptowährungen aus, zogen sogar in Erwägung, diese als Zahlungsmittel einzusetzen usw.

Mit der Jahreswende überschritt der Bitcoin ein Rekordhoch nach dem anderen ohne Probleme, viele junge Investoren griffen zu, in der Hoffnung, schnelles Geld zu machen, eine gewaltige Spekulationsblase bahnte sich an, die aber keiner so recht wahrhaben wollte.

Nachdem der Bitcoin die Marke von 60.000 Dollar überschritt, plötzlich der Schock: Elon Musk, Wochen zuvor noch großer Befürworter der Währung, ließ seine Follower auf Twitter wissen, dass der Bitcoin plötzlich nicht mehr als Zahlungsmethode für seine Tesla Fahrzeuge in Frage kommt, da dieser zu viel Strom in der Erzeugung brauche. Dem nicht genug, traf kurze Zeit später die Meldung aus Asien ein, man wolle Kryptowährungen verbieten, da diese keinen realen Wert hätten und der ganze Prozess sehr schwer zu überwachen wäre.

Der Kurs krachte innerhalb weniger Tage auf unter 30.000 Dollar, viele Neueinsteiger verkaufen aus Panik, der Crash war passiert. Mittlerweile konnte sich der Kurs wieder etwas erholen und pendelt momentan zwischen 33.000 und 38.000 Dollar hin und her.

Der Anfang vom Ende oder nur eine kurze Verschnaufpause?

Betrachtet man den aktuellen Chart, so kann man erkennen, das wir in einer sehr schwierigen Phase sind: Die untere Unterstützung bei 30.000 Dollar muss halten, ansonsten gehen wir in einen sogenannten Bärenmarkt über, was langfriste fallende Kurse bedeuten würde, hier wäre ein Absturz bis auf 20.000 Dollar nicht unwahrscheinlich. Nach oben hin betrachtet liegt die Hürde bei 40.000 Dollar, diese Marke müsste nachhaltig überschritten werden, dann wäre der Weg zu 50.000 Dollar und somit einer Erholungsbewegung frei.

In den letzten Handelstagen konnte der Bitcoin mehrmals an die 40.000 Dollar Marke anklopfen, diese jedoch nicht überwinden. Grund dafür kann sein, dass durch den enormen Crash viele junge Anleger ihr Geld durch eventuelle Hebelzertifikate komplett verloren haben, vielleicht aber auch die altbekannte Börsenweisheit “sell in may and go away, but remember to come back in september”, während den Sommermonaten performen nämlich Aktien und in dem Fall auch der Bitcoin eher schlechter. Zusammengefasst bleibt abzuwarten, wie die nächsten Wochen verlaufen, diese sind für die kurz bis mittelfristige Entwicklung des Bitcoin sicherlich entscheidend.

Langfristiger Ausblick und Meinungen der Öffentlichkeit

Wie bei vielen Finanzmitteln, scheiden sich auch beim Bitcoin die Geister und Meinungen. Einige bekannte Personen aus dem Finanzbereich schätzen, dass die größte und älteste Kryptowährung in fünf Jahren einem Wert von einer Million Dollar pro Einheit entsprechen wird, dies würde eine Steigerung um den Faktor 30 ausgehend vom heutigen Wert bedeuten, 1000 Dollar wären dann dementsprechend 30.000 Dollar wert. Auf der anderen Seite sagte Microsoft Gründer Bill Gates einmal, dass er davon ausgeht, dass der Bitcoin eines Tages null Dollar wert sein wird, da dieser seiner Meinung nach keinen reellen Gegenwert hat, wie z.B. eine Aktie ein Anteilsschein einer Firma ist.

Unter Anbetracht aller Fakten und Meinungen gehe ich davon aus, dass die Wahrheit irgendwo dazwischen liegt. Der Bitcoin wird im Jahr 2026 nicht eine Million Dollar pro Stück wert sein, aber auch nicht null. Kurzfristig ist das Chartbild eingetrübt und mahnt zur Vorsicht, aber langfristig werden sich Kryptowährungen durchsetzen und erfolgreich sein, einzige Frage bleibt, ob dies der Bitcoin sein wird oder doch eine der vielen anderen Kryptos, diese haben nämlich alle ihre Vor- und Nachteile.

Um mit Bitcoin zu handeln oder darin zu investieren, kann man aus einer Vielzahl an bekannten Anbietern im Internet auswählen, wie etwa “Bitcoin Trader“. Jedenfalls sollte man damit jetzt loslegen und nicht länger warten.

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